Froschkönig Eine Produktion der Märchenbühne Der Apfelbaum Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren 4., 5., 11., 12., 19., 20., 25., 26. Mai 2012 Beginn: 16:00 Uhr Kindertanz anschließend am 11. und 25. Mai 2012 Blauer Saal Karten: +43 1 523 17 29 - 20, am Wochenende (Samstag und Sonntag 10-16 Uhr) unter +43 676 57 00 820,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
, oder www.maerchenbuehne.at Inhalt: Eine Königstochter spielt im Schlossgarten mit ihrem goldenen Ball. Er fällt ihr in den Brunnen. Ein Frosch will ihr helfen, den Ball wiederzubekommen, wenn sie ihm verspricht, ihn als Spielkamerad mit auf das Schloss zu nehmen. Sobald sie den Ball wieder hat, will sie das Versprechen nicht einhalten, denn der Ekel vor dem „Wasserpatscher“ ist zu groß. Auf dem Höhepunkt ihres Widerwillens wirft sie den Frosch an die Wand. Da verwandelt er sich in einen Königssohn... Deutung: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich
Wieso wird eine Königstochter, die einen Frosch an die Wand wirft, mit einem schönen Königsohn belohnt?
Das Märchen zeigt uns in Bildern eine Krise, ihre Steigerung zu einem dramatischen Höhepunkt und die Auf- bzw. Erlösung daraus.
Die Königstochter, die so schön ist, dass selbst die Sonne darüber staunen muss, verliert ihre Fähigkeit die goldene Kugel zu fangen. Die goldene Kugel fällt in einen Brunnen. Damit beginnt die Krise. Diesem luftigen und lichten Wesen bietet ausgerechnet ein nasser, schlammig-erdiger Frosch Hilfe an, aber nur, wenn er ihr Geselle sein darf. Der Frosch wird immer fordernder und penetranter, die Königstochter immer verzweifelter, bis sie sich endlich überwindet und mutig entscheidet, auch gegen den Willen des Vaters zu handeln. Sie nimmt den Frosch fest in die Hand und wirft ihn an die Wand. Sie hat sich dem Problem gestellt und es ganz ergriffen. Daran ist sie aufgewacht und hat den Entwicklungsschritt getan, den sie nötig hatte. Der Frosch kann sich nun in seiner wahren Gestalt zeigen. Er ist entzaubert, die Krise überwunden. Das Herzleid wird uns gezeigt in dem Bild des Dieners, der drei eiserne Reifen um sein Herz schmieden ließ, damit es nicht zerspringt. Aus diesem Schmerz wird die Erlösung angeregt. Der Königsohn war zwar ausgestoßen und verzaubert, aber nie vergessen. Christa Horvat Info: www.maerchenbuehne.at | | |